Anzeige
Seite 5 von 6 ErsteErste ... 3456 LetzteLetzte
Ergebnis 41 bis 50 von 51

Thema: Companisto: Companisto

  1. #41
    Wild Card Member
    Registriert seit
    Feb 2016
    Beiträge
    65
    Und auch Gründerszene heute: Crowdinvesting-Pionier Companisto erleidet hohe Verluste
    https://www.gruenderszene.de/allgeme...nisto-verluste


    Und Companisto selbst hat dort ihre vermittelten Volumen wie folgt angegeben:

    2014: 10,2 Mio. Euro
    2015: 11,4 Mio Euro
    2016: 10,5 Mio Euro
    2017: 10,1 Mio. Euro (Stand 05.12.2017)

    Also hat Companisto nach ihren eigenen Angaben ihre Prognose für 2016, bei der sie (nur) 717.696,24 Euro Verlust eingefahren hätten, um 1,6 Mio. Euro (= 13%) verfehlt und vor zwei Tagen fehlten ihnen zu ihrem für 2017 prognostizierten Investmentvolumen noch 11,9 Mio. Euro (= 54 %).

    Und auch Gründerszene:

    "Das Beispiel Companisto zeigt, dass der vermeintliche deutsche Crowdinvesting-Boom (im dritten Quartal lag der Zuwachs bei 337 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) fast ausschließlich auf die Hausse am Immobilienmarkt zurückgeht. Auf Startup-Finanzierung spezialisierte Plattformen profitieren hingegen kaum – vielleicht auch, weil Skandale wie um die Yoga-Kette Unyte immer noch nachwirken."

    Ach ja Unyte war ja auch von Companisto.

    Frage an die Investoren von Companisto: Seid Ihr zufrieden mit eurem Investment?
    Geändert von Beobachter (07.12.2017 um 20:50 Uhr)

  2. #42
    Junior Member
    Registriert seit
    Dec 2017
    Beiträge
    5
    Guten Abend,

    ich bin aktuell Master Student an der Uni Augsburg und schreibe gerade eine Seminararbeit über das Thema Crowdinvesting in Deutschland.
    Dazu würde ich gerne ein Business Case anhand von Companisto erstellen.
    Könnten Sie mir Daten bezüglich Companisto 1 bzw. 2 zukommen lassen? Sie würden mir damit wirklich sehr helfen.

    Liebe Grüße

    Bastian Hander

  3. #43
    Junior Member
    Registriert seit
    Dec 2017
    Beiträge
    5
    Guten Abend,

    ich bin aktuell Master Student an der Uni Augsburg und schreibe gerade eine Seminararbeit über das Thema Crowdinvesting in Deutschland.
    Dazu würde ich gerne ein Business Case anhand von Companisto erstellen.
    Könnten Sie mir Daten bezüglich Companisto 1 bzw. 2 zukommen lassen? Sie würden mir damit wirklich sehr helfen.

    Liebe Grüße

    Bastian Hander

  4. #44
    Junior Member
    Registriert seit
    Nov 2017
    Beiträge
    15
    Jeder Companist ist zur Geheimhaltung verpflichtet und würde sich bei einer Veröffentlichung bzw Weitergabe zivilrechtlich strafbar machen.

  5. #45
    Junior Member
    Registriert seit
    Dec 2017
    Beiträge
    5
    Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich habe jetzt nochmal Companisto geschrieben. Vielleicht können die mir Daten zukommen lassen.

  6. #46
    Junior Member
    Registriert seit
    Dec 2017
    Beiträge
    5
    Wäre es möglich das Pitchdeck der Companisto Kampagnen zu erhalten oder darf dies auch nicht weitergegeben werden? Normalerweise ist das Pitchdeck sowieso öffentlich für Investoren einsehbar.

    Vielen Dank schon mal

  7. #47
    Junior Member
    Registriert seit
    Dec 2017
    Beiträge
    5
    Wäre es möglich das Pitchdeck der Companisto Kampagnen zu erhalten oder darf dies auch nicht weitergegeben werden? Normalerweise ist das Pitchdeck sowieso öffentlich für Investoren einsehbar.

    Vielen Dank schon mal

  8. #48
    Wild Card Member
    Registriert seit
    Feb 2016
    Beiträge
    65
    Companisto hat ihre Prognosen aus dem Funding von Companisto 2 für 2017 nicht mal zur Hälfte erreicht, es fehlen mehr als 11 Mio. €!

    Am 1. Januar 2017 startete Companisto mit 35.994.930 € Investmentvolumen, ein Jahr später waren es 46.867.705 €. Damit betrug das Investmentvolumen in 2017 insgesamt nur 10.872.775 €.

    Vor weniger als eineinhalb Jahren hat Companisto aber für 2017 ein Investmentvolumen von 22.032.310,72 € prognostiziert. Davon hat Companisto also nur 49,3 % erreicht, haben sie ihre Prognose um ganze 11.159.535,72 € verfehlt.

    Die 22 Mio. € für 2017 waren von vorneherein illusorisch und ohne jegliche tatsächliche Grundlage. Nach http://finanz-szene.de/exklusiv-crow...hohe-verluste/ hat Companisto das in 2014 erreichte Investmentvolumen mit 10,2 Mio. € angegeben und das in 2015 mit 11,4 Mio. €. Im Juli 2016 haben sie das Investmentvolumen für 2016 auf 12.156.100,00 € prognostiziert, dann nach ihren Angaben aber nur 10,5 Mio. € erzielt. Davon waren auch noch 2 Mio. € aus deren eigenem Funding Companisto 2; mit den 2 Mio. € konnten sie also nicht mehr für 2017 rechnen. Was hat Companisto wohl dazu getrieben für 2017 mehr als das Doppelte an Investmentvolumen zu prognostizieren als sie jemals in einem Jahr erreicht hatten?

    Na, sie mussten eben an das dringend benötigte Geld kommen und wegen ihrer irren Prognosen wurde Companisto 2 auch gezeichnet. In 2016 wussten sie schon von ihrem Bilanzverlust 2015 von 242.690,35 €, der aber erst nach der Kampagne für Companisto 2 veröffentlicht wurde, und es war auch schon der Bilanzverlust von 740.819,57 € in 2016 absehbar.Ohne Companisto 2 wären sie also schon 2016 platt gewesen.

    Und dann die Wahnsinnsprognose für dieses Jahr: Für 2018 hat Companisto im Juli 2016 ein Investmentvolumen von 34.136.536,42 € prognostiziert. Das ist mehr als alle Investmentvolumen der Jahre 2015, 2016 und 2017 zusammen. Oder per heute 72,42 % des gesamten Investmentvolumens von Companisto seit deren Gründung in 2012!

    Und wie sollte dieser totale Wahnsinn erreicht werden? Nach deren Prognose aus dem Funding mit 48 Start-ups in 2018.

    48!

    Da erst diese Woche das erste Start-up anfängt, heißt das 48 Start-ups in 50 Wochen oder jede 1,04 Wochen ein Start-up. Da die Start-ups üblicher Weise immer wieder verlängert werden (müssen), also 120 Tage laufen, heißt das, dass ab Mitte Mai permanent mindestens 16 Start-ups parallel auf Companisto vorhanden sein müssten (120:7:1,04=16,46).

    Und nur wenn das klappen würde, würde das erste Mal was bei den Companisten für ihr 2,1 Mio. € Investment in Companisto ankommen: lächerliche 55.530,94 €, also 2,65 % für so ein Hochrisikoinvestment und das für 2,5 bzw. 5,5 Jahre.

    Dazu wird es aber nie kommen, schon weil jedes Start-up good bye sagt, wenn man ihm eröffnet, dass es sich mit so vielen anderen Start-ups auf der Companisto Plattform um Investoren balgen darf.

    Tja, da muss Companisto irgendwie anders an Geld kommen. Also steht Companisto 3 vor der Tür.

    Ach ja, die Entwicklung kann man ja selbst sehen. Wie gesagt, 2018 begann mit 46.867.705 € jetzt sind es gerade 47.136.305 €, also bisher 268.600 € Investmentvolumen in 2018. Nimmt man das nur für zwei Wochen und multipliziert man das mit 26 für das ganze Jahr, wären das insgesamt 6.983.600 € in 2018, also gerade einmal 20,5 % ihrer Prognose. Keine Angst, da kommt schon noch was hinzu, so dass sie wieder bei ihren üblichen 10 bis 11 Mio. € landen - womit deren Misere aber auch weiter geht. Sollten die bekannten Companisto-Zombies dieses Jahr aber Pleite anmelden, dann sieht es insgesamt Zappenduster aus, dann hat Companisto schon vor Jahresende fertig.
    _______________________________________

  9. #49
    Wild Card Member
    Registriert seit
    Feb 2016
    Beiträge
    65
    Im Januar 2018 nur 1,9 % des gesamten für 2018 prognostizierten Investmentvolumens erreicht, nur ein einziges von den 48 prognostizierten Startups herausgebracht und drei Pleiten

    46.867.705,00 € Investmentvolumen kurz nach Mitternacht am 1.1., am 1.2. Nachmittag 47.507.805,00 €, Differenz also 640.100,00 €. Im Juli 2016 34.136.536,42 € Investmentvolumen für 2018 prognostiziert, die 640.100,00 € machen davon gerade einmal 1,875 % aus. Wenn das so weiterginge, würde Companisto gerade einmal 22,5 % ihrer Prognose vor etwas mehr als 1,5 Jahren erreichen. Der schon damals total irrealen Prognose, die Companisto verlautbaren musste, damit die Investoren Companisto 2 trotz deren schon damaliger Verluste und bilanzieller Überschuldung zeichnen würden.

    Im Januar 2018 nur das Startup Idana. Erst diese Woche Alarmtab als zweites Startup dieses Jahres. Das muss auch so sein, da ab jetzt in jeder einzelnen Woche ein neues Startup auf Companisto kommen muss, damit sie auf die insgesamt 48 Startups in 2018 nach ihrer Prognose in der Companisto 2 Kampagne kommen. Der schon damals total irrealen Prognose, die Companisto verlautbaren musste, damit die Investoren Companisto 2 trotz deren schon damaliger Verluste und bilanzieller Überschuldung zeichnen würden.

    Im Januar standen dem einzigen Startup Idana außerdem drei Pleiten gegenüber: Tame (Investmentvolumen 250.000 €), MyCouchbox (300.000 €) und Poquit (171.535 €, Liquidation).

    https://www.deutsche-startups.de/201...t-gescheitert/
    https://www.deutsche-startups.de/201...hbox-ist-ende/
    https://www.deutsche-startups.de/201...efort-kaempft/

    Drei Pleiten, in nur einem Monat!

    Mit denen haben die Investoren also insgesamt 721.535 € Verlust gemacht, Companisto damals jedoch mit ihrer Gebühr von 10 % der Investmentsumme in den Kampagnen 72.153 € Gewinn.

    Das war mehr als die läppischen 64.010 € Gebühren aus dem Investmentvolumen im Januar 2018. Mit diesen 64.010 € konnte Companisto nicht einmal ihre 35 festangestellten Mitarbeiter bezahlen (die Zahl nannte Tamo Zwinge der Berliner Morgenpost).

    Allerdings gab es da Ende 2017 mit Robert Uhlich noch einen Abgang aus dem ursprünglichen Team im Pitch-Deck für Companisto 2. Damit haben innerhalb von weniger als 1,5 Jahren insgesamt 15 von den 19 dort aufgeführten besonders qualifizierten Mitarbeitern Companisto verlassen. Mehr als drei Viertel!

    Verständlich. Sehr verständlich.

  10. #50
    Wild Card Member
    Registriert seit
    Feb 2016
    Beiträge
    65
    Companisto: In den ersten vier Monaten erst knapp 8 % des für 2018 prognostizierten Investmentvolumens erreicht, nur 10,42 % der für 2018 prognostizierten Startups herausgebracht, alleine im Januar 4 Pleiten mit Gesamtschaden von 1.221.535 € für die Anleger, 84 % der Mitarbeiter haben Companisto in weniger als zwei Jahren verlassen, weitere hohe Verluste von Companisto

    1. Am 1. Januar 2018 startete Companisto mit 46.867.705 € Investmentvolumen. Heute, vier Monate später am 1. Mai, waren es 49.594.405 €. Also 2.726.700 € in vier Monaten.

    Im Juli 2016 hatte Companisto für 2018 ein Investmentvolumen von 34.136.536,42 € prognostiziert, um an die Anlegergelder in ihrer eigenen Kampagne für Companisto 2 zu kommen (schon mal fraglich, wo die 0,42 € herkommen sollten). Davon machen die erreichten 2.726.700 € gerade einmal 7,99 % aus.

    Hochgerechnet auf Gesamt 2018 würden das 8.180.100 € oder 23,96 % der Prognose aus Companisto 2 sein.

    2. Bisher in 2018 nur fünf Startups gestartet (IDANA, Alarmtab, KoRo, mySWOOP, MeadowRobotics), im Juli 2016 aber 48 für 2018 prognostiziert. Also in den ersten vier Monaten gerade mal 10,42 % der für 2018 prognostizierten Startups herausgebracht.

    Morgen kommt Prelovee. Das macht dann in 18 Kalenderwochen 6 Startups.

    Bleiben also noch 42 weitere für 2018 prognostizierte Startups für die restlichen 34 Wochen. Somit 1,24 Startups durchschnittlich pro Woche. Absolut utopisch.

    War es schon im Juli 2016 - aber die Anleger haben ja Companisto geglaubt und gezeichnet.

    3. Am 8.02. hier schon über drei Pleiten im Januar 2018 berichtet. Diversicon hat aber auch noch am 9.01.2018 Insolvenz angemeldet. Diversicon war erst am 21.03.2017 gestartet und hat mit Hilfe von Companisto 500.000 € von Anlegern eingesammelt. Also Pleite nach weniger als zehn Monaten, alle Versprechungen auf Companisto nicht eingehalten.

    Genauso wie alle Versprechungen von Companisto in deren eigenen Kampagnen nicht eingehalten wurden.

    Damit hat sich der Schaden für die Anleger aus Pleiten alleine im Januar 2018 auf 1.221.535 € erhöht.

    4. Damals im Juli 2016 wurden von Companisto 19 Mitarbeiter (außer den beiden Geschäftsführern) präsentiert, die sich seither dauernd dezimiert haben. Jetzt ist im März auch noch Cristin Liekfeldt gegangen. Damit sind von den 19 Mitarbeitern aus Juli 2016 nur noch Cristian Irimia, Lorenz Klein und Christos Pazaras an Bord und haben sich 84 % der Mitarbeiter in weniger als zwei Jahren abgesetzt.

    Warum wohl?

    5. Companisto hat allerdings wieder aufgebaut, und zwar gegenwärtig auf 34 Mitarbeiter (außer den beiden Geschäftsführern).

    34 Mitarbeiter, die Companisto bezahlen muss. Und zwar aus den 10 % der Investmentsumme, die sie in den ersten vier Monaten als Gebühr eingenommen haben (falls kein Rabatt wie bei Weissenhaus gewährt wurde). Also 272.670 € für vier Monate, damit durchschnittlich 68.167,50 € pro Monat und 2.005 € pro Mitarbeiter im Monat.

    Für so qualifizierte Mitarbeiter, die oft ein Doppelstudium haben, weniger als 2.005 € brutto? Von den 2.005 € muss Companisto nämlich auch noch die Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung zahlen.

    Niemals!

    Selbst wenn die beiden Geschäftsführer selbst kein Gehalt beziehen würden, haben schon allein die Personalkosten für die 34 Mitarbeiter Companisto 2018 weiter in die Verlustzone gezogen. In 2016 machte der Bilanzverlust bereits 740.819,57 € aus und in 2017 haben sie auch das prognostizierte Investmentvolumen für einen Verlust von „nur“ -244.555,16 € nur zu 49,3 % erreicht. Also in 2017 damit auch mehr Verlust als die prognostizierten -244.555,16 €.

    Und: Nach der in Companisto 2 präsentierten BWA 2015 machten die Personalkosten nur 43,5 % der Gesamtkosten aus.

    Na denn gute Nacht.

    Ohne eine neue Finanzierungsrunde - Companisto 3 - sieht es Zappenduster für Companisto aus. Für deren Anleger sowieso

    Deshalb werden hier im Forum auch Companisto Beteiligungen zu hohen Abschlägen angeboten, teilweise schon seit längerem. Auch deshalb hier diese Informationen. Die Verkäufer wissen ja Bescheid, die Käufer sollten das auch.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Ja
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Ja
  •